Der Historiker
Seit dem Neolithikum war es ständig bewohnt und erscheint als " Ratbaldo vilare " oder " Farm von Ratbald " im Jahre 759.
Der selbe Name hat im neuzeitlichen deutsch " Rappoltsweiler ", im Elsässischen " Rappschwihr " und in französisch " Ribeauvillé " ergeben.
Der Ort gehörte der Herren " Ribeaupierre " oder " Rappoltstein ", die seit dem 11. Jahrhundert im Schloss " Rappoltstein " gewohnt haben, es wurde später nach dem Namen des Schutzheiligen der Schlosskapelle, Sankt Ulrich, umbenannt.
Die Famille " Rappoltstein " baute im 13. Jahrhundert die Schlösser :
" Hohrappoltstein " oder " Haut-Ribeaupierre " und
" Girsberg ".
1287 beschlossen sie, die Stadt mit einer Festung zu umgeben.
Es wurde mehrmals vergrößert, um ihrer Entwicklung nachzukommen; ab dem 14. Jahrhundert bildeten die Stadtmauern vier angrenzende, autonome Wohnviertel, die durch Festungstore miteinander in Verbindung standen.
Die zwei oberen und unteren Wohnviertel der Stadt gehörten oft zwei verschiedenen Familienzweigen, von denen jeder sein Schloss in seinem Stadtteil hatte.
1525 unterdrückten die " Rappolsteins " hart die Teilnahme der Bewohner am Bauernkrieg.
1525 erteilten die " Rappolsteins " harte Strafen an die Bewohner, die am Bauernkrieg teilgenommen haben.
Die " Rappoltsteins " hatten jedoch ohne Erfolg versucht, die Reform 1563 einzuführen und starben 1673 aus.
Ihre Erben, ein Zweig der pfalzischen Gräfen, erkannten die französische Oberherrschaft an, aber behielten die Lehnsherrschaft bis 1801.
Zu diesem Zeitpunkt wurde der Letzte unter ihnen, Maximilian von Kurpfalz-Zweibrücken, von Napoleon zum König von Bayern ernannt.
Ab 1870 bis 1918 Rappoltsweiler gennant.
Die " Rappoltsteins " und ihre Nachfolger waren die " Könige der Dorfmusikanten ", d.h. dass sie das kaiserliche Recht für Schutz und Gerichtsbarkeit über alle wandernden Musiker und Possenreißer im Elsass hatten.
Die Brüderschaft der Dorfmusikanten versammelte sich jedes Jahr in Ribeauville am 8. September. Nach einer Pilgerung zum örtlichen Wallfahrtsort " Notre Dame " von Dusenbach, unter der Begleitung von Musikinstrumenten, urteilten die " Rappoltsteins " über die Rechtsstreite zwischen Musikern.
Der " Pfifferdaj " oder " Dorfmusikantentag " wird erneut mit viel Prunk gefeiert.
[ Zurück zum Seitenanfang ]
Der Wanderer
Unter dem Schloss Sankt Ulrich bestehen Überreste der Wohnstätten vom Michelsberg Ende des Neolithikums, der Bronzezeit und Hallstatt.
Der untere Teil des Schlosses Girsberg enthält eine zyklopische Wand.
Überreste neolithischer Wohnstätten, und Gräber aus der Bronzezeit.
Villa aus der römischen Besatzungszeit in Hohrappoltstein.
Ehemaliger merowingischer Friedhof.
Ein besonders bemerkenswertes Haus mit Erker, " Ave Maria ", auch unter dem Namen " Pfifferhüs " bekannt, um 1680.
Häuser aus der Renaissance, 4, Salzmannstrasse und 4, Klosterstrasse.
Die alte Getreidehalle von 1437. Fachwerkhäuser, Judengasse.
Das alte Krankenhauskirchlein, heute Museum, aus dem 15. Jahrhundert.
Das ehemalige Krankenhaus, neben dem Kirchlein, mit Beschriftungen von 1542 und 1739.
Renaissancestilhäuser 9 und 12, Bockplatz, 1694.
Ein Haus mit Portal , Hauptstrasse 7.
Andere Stilhäuser aus der Renaissance , Klobbstrasse 21 und 25.
Ein schöner Springbrunnen aus der Renaissance vor dem Rathaus.
Ein anderer Springbrunnen, Platz der Republik, 1576.
Ebenso der Springbrunnen aus der Renaissance, 81, Große Strasse..
Das Rathaus von 1778, heute Rathausmuseum, mit der Goldschmiedekunst der " Rappoltstein " insbesondere die Humpensammlung aus dem 15. bis 17. Jahrhundert.
Das Metzgertor aus dem 13. Jahrhunderts wurde 1536 erhöht .
Das Jungfrauentor wurde 1780 verändert.
Die runden Türme der Festungen.
Das Wirtshaus " Drei Könige " 1540, das Gasthaus "Zur Sonne " aus dem 16. Jahrhundert.
Die Ruinen der Schlösser Girsberg aus dem 13. Jahrhunderts, des " Hohrappoltstein " oder " Haut-Ribeaupierre " aus dem 13. bis 15. Jahrhundert , der " Heilige Ulrich " mit Bergfried und Wohnstätten aus dem 12. Jahrhundert, der Rittersaal, Anfang des 13. Jahrhunderts, Anbauten vom 13. bis 16. Jahrhundert.
mit seinem gewölbten barocken Kirchenschiff, seinem gotisches Portal mit einer Muttergottes aus dem 14. Jahrhunderts im Mauerpfeil.
Die Sankt Gregoire Kirche mit gotischem Kirchenschiff, Gewölbe aus dem 15. Jahrhundert, Giebelfeld um 1400 mit " Madonna und Kind " und " Kreuzigung ", Querschiff von 1876, der 1876 wieder aufgebaute Chor, gotischer Kirchturm, dessen oberer Teil aus dem Jahr 1876 stammt.
Die Kapellen von Düsenbach aus dem 15. Jahrhundert wurden im 17. Jahrhundert niedergerissen und 1894 restauriert.
Die große neugotische Kirche von Düsenbach 1903.
Das Museum vom alten Hospiz schildert die örtliche Geschichte und besitzt einige schöne Möbelstücke.
[ Zurück zum Seitenanfang ]
Verschiedenes-Infos
Höhe 240 M ü.M. . 4429 Einwohner. Blumige Stadt ***** 2007
Thermal- und Traubenkurort am Fuß der Vogesen. 
Die Gegend vom " Taennchel ".
Rundblick auf das Tal von " Sainte Marie aux Mines ".
Die Gegend von Düsenbach, Wallfahrtsort, liegt in einem isolierten Tal.
Der Felsen des " Hirschsprunges ".
Das Tal von Sirenghbach.
Staatsforst.
Fusspfade - Herrengarten - Zahnacker mit Statuen von Lapie.
Weinbau : Elsässische Weinstrasse, sehr aktiver Winzergenossenschaftskeller " Martin Zahn ".
Gartenbau, Getreide, Obstbaumgärten, Bienenzucht.
Wochenmarkt mit " Biomarkt " jeden Samstag Morgen, einige " Bioprodukte " wie Ziegenkäse.
Folkloristiches Kugelhopffest am 2. Sonntag im Juni.
Orgelkonzerte: " Fantasien und Sonaten " , in Juni in der Sankt Gregoire Kirche. Auskunft - Resevierung beim Fremdenverkehrsamt: Telefon : + 33 3 89 73 62 22.
Weinmesse am vorletzten Juli Wochenende.
Dorfmusikantenfest oder " Pffiferdaj " : in ehemaliger Bekleidungen, Wagenumzug : 1. Sonntag im September.
Gemeindefest am 4. August Sonntag , an den 2 ersten Sonntagen im September.
Wallfahrt Unsere Mutter von Düsenbach am 2. Sonntag im September.
Musikfestival " Musique Ancienne " von Ribeauville :
Zweite Hälfte September bis Ende Oktober
Auskunft - Reservierung : Telefon. + 33 3 89 73 20 00 - Fax + 33 3 89 73 37 18.
Angelsport.
Thermalquelle " Carola " und privates Schwimmbad .
Gewebedruckerei.
Verein für die Erhaltung und die Erneuerung der 3 Schlösser von Ribeauvillé. Jugendhaus.
Gesangverein.
Klub-vosgien.
Aktiver Gemeindeverband.
Veranstaltungskomitee : zahlreiche Sport-, soziokulturelle- und folkloristische Veranstaltungen, über das ganze Jahr im Grossraum Ribeauvillé.
Handwerkerkunst, Keramiker, Töpfer.
Öffentliches Schwimmbad, Zeltplätze.
Stadtmuseum : Telefon : + 33 3 89 73 20 00 - Fax : + 33 3 89 73 37 18.
Weinbau Museum: Cave vinicole de Ribeauvillé.
Telefon : + 33 3 89 73 61 80 - Fax : + 33 3 89 73 31 21.
Besichtigungsfahrten im Touristen Zügle :
Telefon : + 33 3 89 73 24 74 - Fax: + 33 3 89 73 32 94.
Spielbank von Ribeauvillé - Roulette - Blackjack.
Route de Guémar
68150 Ribeauvillé
Auskunft: Telefon : + 33 3 89 73 43 43
Fremdenverkehrsamt : Telefon : + 33 3 89 73 62 22 - Fax : + 33 3 89 73 23 62.
E-mail : info@ribeauville-riquewihr.com
Weihnacht- und Jahresendeveranstaltungen :
Sie werden bitte alle Infos unter www.alsace-noel.com finden.
[ Zurück zum Seitenanfang ]