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Ottrott Ottrott

Ottrott

Der Historiker

Die geschichtlichen Ereignisse von Ottrott, am Fuß des Berges , sind zum großen Teil auf die Heilige Odile zurückzuführen.
Die Sage behauptet, dass Odile, Tochter des Herzogs Adalric von Elsass, 660 blind zur Welt gekommen wäre und die Sehkraft während ihrer Taufe wieder fand. 
Später gründete sie die Abtei von " Hohenburg ",  wo sie um 720 starb.
Die Abtei erlebte im Mittelalter einen Zeitabschnitt großen Gedeihens.
Im 12. Jahrhundert schrieb die Äbtissin Herrade von Landsberg dort eine wirklich christliche und allgemeine Enzyklopädie die " Hortus Deliciarum ". Die Nonnen verließen das Kloster nach einem Brand im Jahre 1546.
Dank der Prämonstratenser wurde es im 17. Jahrhundert ein im ganzen Elsass verehrter Wallfahrtsort, von dem die Heilige Odile inzwischen die Herrin geworden war.

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Der Wanderer

Dieses am Fuß der Vogesen gelegen Dorf hat ein seltenes historisches Erbe.
Man findet dort die berühmte " heidnische Mauer " auf dem Berg der Heiligen  Odile, die zweifellos Ende des 6. Jahrhunderts vor Jesus Christus errichtet wurde und die zusammengesetzt ist aus einer Einfriedung mit gallorömischen Toren, Sandsteinblöcken und schwalbenschwanzförmigen Eichzapfen.
Mobiliar vom Neolithikum bis zur gallorömischem Zeit wurde auf dem Tafelland des Berges Sainte-Odile gefunden.  
Südlich der heidnischen Wand findet man dort sogar die " Grotte der Druiden ", wobei es sich zweifellos auch um einen falscher Dolmen handelt.
Ottrott : altes Fachwerkhaus Copyright ARdVDie alte römische Heerstrasse, die auf dem Abhang des Berges der Heiligen Odile vorbeiging, hat dort Wagenspuren hinterlassen.
Man findet dort merowingische Grabhügel.
Das malerische Winzerdorf Ottrott besitzt insgesamt 9 feudale Ruinen:
Die 2 Schlösser von Ottrott:
- die " Lutzelburg " vom 13. bis 15.
Jahrhundert, im fünfeckigen Plan mit einem runden Bergfried, einer herrschaftlichen Wohnstätte und einem im Felsen gehauenen Grabengeschnitten,
- die " Rathsamhausen " ebenfalls aus dem 13. bis 15. Jahrhundert, mit seinem Wohnturm und den romanischen Fenstern, seinem kreisförmigen Bergfried, seiner Einfriedung, ein Kamin mit romanischen Säulchen, eine " Barbakane " .
- Das Schloss " Birkenfels " auch aus dem 13. bis 15. Jahrhundert mit einem fünfseitigen Bergfried, einer viereckigen Wohnstätte und Fenstern.
- Die 2 " Dreistein ", zwei Schlösser aus den 13. und 14. Jahrhunderten auf einem felsigen Sporn mit runden Bergfrieden, vieleckigen Einfriedungen, Wohnstätten und Mauern.
Das Schloss " Kagenfels " aus dem 13. Jahrhundert mit einer niedrigen Einfriedung, fünf- und vierseitigen Türmen, und einer hohen Einfriedung mit rundem Turm, Bastion und Wohnstätte.
Das Schloss " Koepfel " mit rechteckiger Einfriedung aus der spätrömischen Zeit oder den 10., 11. und 12. Jahrhunderten.
Das auf  2 Felsen gebaute " Hagelschloss " aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. 
- Das Schloss " Altkeller " in Ottrott-Bas mit quadratischen Bergfried, schätzungsweise aus dem 12. Jahrhundert (?), im Park des Schlosses " WittGuizot " aus dem 18. Jahrhundert.
Eine vielleicht ältere Einfriedung liegt neben dem " Altkeller ", für die die romanischen Fenster aus dem Schloss von Guirhaden wieder verwendet wurden.
Die Kirche von Ottrott, von 1771 : Altare, Kanzel, Beichtstühle, barockes Orgelgehäuse von Silbermann.
Die  romanische Kapelle Sankt Nikolaus von Ottrott-Bas aus dem 12. Jahrhundert wurde durch Hinzufügung einer " custode " aus dem 16. Jahrhundert verändert.
Ebenso das Kloster des Berges der Heiligen Odile mit seiner Kirche aus dem 17. Jahrhundert, in der Art " Hallenkirche " mit dreifachem Kirchenschiff, flacher Chorhaube und Kreuzgratgewölben, die " Muttergottes mit dem Kind " aus dem 18. Jahrhundert.Ebenfalls die Täfelwerke und Beichtstühle aus dem 18. Jahrhundert, ein Kreuzweg von 1934 in der Einlegearbeit.
Die Kapelle des romanischen Kreuzes aus dem 12. Jahrhundert mit beschrifteten zweistöckigen Kapitellen, und paarigen Fenstern.
Der Sarkophag von Adalric und seiner Frau Bereswinde aus dem 9. Jahrhundert (?), Fresken, Kopien von " Hortus Deliciarum ".
Die Heilige Odile Kapelle aus dem 11. Jahrhundert mit gotischen Gewölben, einem unteren Teil aus dem 17., mit Täfelwerken und Malereien aus dem 18. Jahrhundert, der den Sarkophag der Heiligen Odile aus dem 8. Jahrhundert birgt, sowie Reliquien der Heiligen Eugenie.
Das Kloster mit seiner beschrifteten romanischen Grabsäule aus dem 12. Jahrhundert, seinen Bildhauerarbeiten über geschichtliche Episoden des Klosters.
Die " Kapelle der Tränen " aus dem 12. Jahrhundert mit neuzeitlichen Mosaikarbeiten und merowingischen im Felsen gehauenen Gräbern.
Die " Kapelle der Engel " auch vom 12. Jahrhundert mit neuzeitlichen Mosaikarbeiten.
Die Grotte und Quelle der Heiligen Odile, die bekannt ist, Heilwirkungen zu haben.
Der Kreuzweg von 1935 am Fuß der Felsen, die das Fundament des Klosters Bilden und Stellen aus bunter Keramik von Elchinger.

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Verschiedenes-Infos

Höhe 260 m. 1500 Einwohner. Blumiges Dorf ** 2004.
Sommerluftkurort, vor allem im Mont Sainte Odile im Vogesengebirge.
Aufgeforstete Berge. Wald von Obernai-Bernardswiller.
Fusswanderungen (Pfade, vom Club Vosgien ausgeschildert). Durchgang des GR5.
Quellen der " Magel " und der " Ehn ".
Vom Berg der Hl. Odile Panorama Rundblick auf die Vogesen, die Schlösser der Umgebung und das elsässische Flachland.
Auch von der Spitze des Elsbergs Panorama-Rundblick.
Zahlreiche malerische Felsen z.B.: Felsen des Panoramas, Felsen des Sofas, Felsen von Oberkirch, Beckenfels, Grossfelsen, sogenannte Grotte von Adalric, u.s.w....
Steinbrüche.
Forstbetrieb. Pilze, Heidelbeeren.
Flora und Fauna der Vogesengebirge.
Weinbau: Elsässische Weinstrasse und besonders der berühmte, lokale und ausgezeichnete Rotwein " Rouge d'Ottrott ". 
Brandweine.
Getreide.
Gastronomische Spezialitäten.
Kommunalfest am letzten Sonntag im Juli.
Kirchweih am Sonntag vor dem 28. Oktober und dem 6. Dezember.
Wallfahrt der Heiligen Odile an den Oster- und Pfingstmontagen, vom 7. bis 14. Juli, am 13 Dezember.
Fortwährende Anbetung das ganze Jahr über.
Jährliches Querfeldeinrennen.
Jagd, Angeln.
Folkloristischer Dampfzug von Rosheim bis Ottrott.
Park des Schlosses von Witt-Guizot.
Naturtierpark :
- Aquarium " Les Naïades " echtes Wasserleben Museum :
Telefon : + 33 3 88 95 90 32 - Fax : + 33 3 88 95 99 65.
Musik Gesellschaften.
Jugendhaus.
Sektion des Clubs Vosgien.
Ländliches Handwerk.
Fremdenverkehrsamt : Telefon : + 33 3 88 95 83 84- Fax : + 33 03 88 95 83 84.

E-mail :
contact@ottrott.com

Weihnacht- und Jahresendeveranstaltungen :
Sie werden bitte alle Infos unter
www.alsace-noel.com finden.

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