Der Historiker
Das Schicksal dieses Dorfes war stets mit dem des Schlosses von Hoh Königsburg verbunden.
Anfänglicher Besitz der Familie " von Hohenstaufen " danach in der Reihenfolge Besitz der Herzöge von Lothringen, der Grafen von Werde, der Landgrafen des Niederelsass; das Schloss wurde mächtigen elsässischen Familien als Lehen vergeben.
Räuberische Lehnsherren machten im 15. Jahrhundert daraus ihren Schlupfwinkel,was dann zu der Vernichtung durch eine Liga aus den Städten und der Herren führte.
Kaum war es Ende des 15. Jahrhunderts wieder aufgebaut, wurde das Dorf 1633 von den Schweden wieder zu Ruinen gemacht.
Die Stadt Schledstadt schenkte das Dorfes dem Kaiser Friedrich Wilhelm II, der die vollständige Restauration unter der Führung vom Architekten Bodo von Ebhard, von 1901 bis 1908, anordnete.
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Der Wanderer
Oberhalb des Dorfes ragt das Schloss "Hoh Königsburg" aus den 12. und 15. Jahrhunderten; Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es mit seiner doppelten Festung, seinem massiv-quadratischen Bergfried, seinen runden Türme wieder aufbaut, wobei die Überreste aus den 12. und 15. Jahrhunderten wieder verwendet wurden, insbesondere die Fenster der herrschaftlichen Wohnstätten, die Löwentür mit dem Wappenschild der Familie " Thierstein ", sowie seine Dekoration und sein Innergarten.
Die Rekonstruktion war sehr umstritten, aber bleibt in ihrer Gesamtheit annehmbar. Tatsächlich haben bestimmte Teile nie existiert; einige Details wurden zu reichlich durchgeführt; die Innenanordnung wurde verändert, wie zum Beispiel der Rittersaal oder der Festsaal mit der berühmten vom Kaiser ausgedrückten Beschriftung anlässlich des Krieges 1914 1918 : " Ich habe das nicht gewollt " ; diese Beschriftung sei nicht in seinem Auftrag vorgenommen worden sondern war die persönlicher Initiative eines Eisenschmieds; das Zimmer "Lothringen", usw.....
Die Ruinen des Schlosses " Oedenbourg " oder " Klein-Königsburg" aus den 12. und 13. Jahrhunderten, vieleckiger Einfried, Schildmauer, spitzbögige Fenster.
Alte Häuser aus dem 15. Jahrhundert existieren noch heute.
Ein alter Hof " colongère " .
Die Sankt Mauritius Kirche, Ende des 18. Jahrhunderts, mit ihrer barocken Fassade aus rosa Sandstein, ihrer Orgel, der Kanzel der " Recollets " aus Schledstadt.
In der Nähe der Hoh Königsburg die Sankt Joseph Kapelle aus dem 17. Jahrhundert.
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Verschiedenes-Infos
Höhe 240 M. ü. M. . 540 Einwohner. Blumiges Dorf* 2003.
Sommerluftkurort am Fuß der Mittleren Vogesen.
Von der Hoh Königsburg aus panoramischer Blick auf die Vogesen, elsässische Flachland und den Schwarzwald.
Fußwanderungen. Durchgang des GR5. Zahlreiche beschilderte Pfade.
Weinbau : Elsäßische Weinstrasse, Winzergenossenschaftskeller.
Weinbrände.
Mischkultur.
Fest der " Offenen Keller " am 15. und 16. August.
Kirchweih am 22. September.
Zelten. Ferienquartiere.
" Mittelalterliche Abende" : mittelalterliches Abendessen und Theatervorführungen: Auskunft und Buchung : Telefon : + 33 3 88 82 37 80 - Fax : + 33 3 88 82 37 65.
Fremdenverkehrsamt der Hoh Königsburg, Kintzheim - Orschwiller :
Telefon : + 33 3 88 82 09 90 - Fax : + 33 3 88 82 79 70.
Weihnacht- und Jahresendeveranstaltungen :
Sie werden bitte alle Infos unter www.alsace-noel.com finden.
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