Kaysersberg, oder " Caesaris Mons " in der Römerzeit, muss vor 1100 bekannt gewesen sein.
Gründungsepoche des Benediktinerpriorates von Alspach oberhalb von Kaysersberg .
Dieses Priorat wurde 1282 ein Kloster.
Kaiser Friedrich der II. ließ an einem strategischen Punkt ein Schloss bauen: in einer Talenge und auf einem Hügel, der über den Weg nach Lothringen herausragte.
" Keisersperg " oder " Berg des Kaisers ", wurde 1227 dank des Schlosses erwähnt.
Dieses Schloss brachte tatsächlich schnell Ansiedlungen mit sich. Sie wurden im 13. Jahrhundert mit Festungen umgeben und 1293 erhielten sie die selben Sonderrechten wie Colmar.
Die Bevölkerung beteiligte sich 1525 am Bauernaufstand.
Kaysersberg gehörte zur " Dekapolis " von 1354 bis zum Westfälischen Frieden und wurde danach 1648 an Frankreich mit den anderen kaiserlichen Besitzen im Elsass angeschlossen.
Geburtsort des verehrten Arztes Albert Schweitzer, Friedensnobelpreisträger 1954.
Diese historische und alte Stadt, Kaysersberg, besitzt vielfältige Meisterwerke und alte Überreste.
Die frühgeschichtlichen Einfriedungen vom " Firstischberg " und vom " Sommerberg ". Überreste einer römischen Villa nahe der Heerstrasse Petrosa, die Toul in Lothringen mit Breisach am Rhein verbindet.
Zahlreiche und alte schöne Festungswerke: die Festungsbrücke über der Weiss, 1514, der Turm des Krankenhauses oder " Spitalturm " aus dem 15. Jahrhundert, der sogenannte " Kesslerturm " oder " Kupferschmiedeturm " von 1407, der sogenannte " Obertorturm " , der " Hexenturm " aus dem 15. Jahrhundert.
Städtische Einheit der 16. und 17. Jahrhunderte; die Altstadt hat ihren ursprünglichen Charakter fast ganz und gar behalten.
Ruinen des vom 13. bis 16. Jahrhundert gebauten Schlosses. Das Rathaus, 1604. Die Häuser aus der Renaissance in der rue Général-de-Gaulle. Das Haus " Haffner ". Das Haus des Museums, 1521. Das alte Baderhaus von 1617. Das Wohnviertel mit der Festungsbrücke und seinen Häuser aus den 16. und 17. Jahrhunderten. Die Ufer der Weiss. Die rue des Potiers mit Häusern aus dem 16. Jahrhundert.
Das Haus, wo Doktor Albert Schweitzer lebte, heute Museum.
Der Springbrunnen von 1521 vor der Kirche, vom 13. bis 16. Jahrhundert : Westfassade mit dem Gemälde im Giebelfeld : die " Krönung der Muttergottes " zwischen den beiden Erzengeln Michael und Gabriel, und ihr romanisches Hauptschiff (um 1230) die gotischen Kirchenseitenschiffe und der Chor aus dem 15. und 16. Jahrhundert, der Kirchturm von 1827, das 1518 von Hans Bongart geschnitzte, bemalte und vergoldete Holz-Altarbild, das die Leidensgeschichte darstellt, das Heilige Grab vom 1448 bis 1514, die Kreuzabnahme Anfang des 16. Jahrhunderts, ein Ruhmbalken, um 1500, (Kreuzigung mit der Muttergottes und Sankt Johannes), mehrere Statuen aus den 15. und 16. Jahrhunderten, eine Kanzel aus der Renaissance, Altare und Orgelhäuser aus dem 18. Jahrhundert, Kirchenfenster aus dem 15. Jahrhundert,
Beinhaus von 1463 mit seiner darüber liegenden Sankt Michael Kapelle: in der Kapelle sind Wandgemälde von 1464 : " Palmchristus und Muttergottes " Ende des 14. Jahrhunderts, Statuen aus den 16. und 17. Jahrhunderten, Kirchenfenster aus dem 15. Jahrhundert, das Sankt Michael darstellt.
Das Franziskanerkloster, heute Krankenhaus, mit seinem Kreuzgang von 1483, der Kirche, 1780, und hinter der Kirche ein Ölberg von 1510.
Die " Oberhofkapelle " von 1391 mit Statuen aus den 14. und 15. Jahrhunderten. Die Sankt Wolfgangskirche von 1519, ehemalige Kapelle des Lepraheims .
Die Reste der Abtei von Alspach, die im 12. Jahrhundert gegründet wurde, befinden sich im Hof der Papierhütte in Richtung Orbey, Lapoutroie.
Die Fassade der Kirche aus dem 12. Jahrhunderts
Hinter der Kirche ein Steinkruzifix von 1511.
Höhe 242 M ü.M. .. 2760 Einwohner. Blumiges Dorf **** 2005. 
Sommerluftkurort.
Museen:
- Historisches Museum, Bildhauerkunst aus dem Mittelalter und der Renaissance.
Telefon : + 33 3 89 78 11 11 - Fax : + 33 3 89 78 11 12.
- Albert Schweitzer Museum: Vorstellung seines Werkes von 1913 bis heute.
Telefon : + 33 3 89 47 36 65 - Fax : + 33 3 89 47 36 55.
Malerische Ortschaft.
Wald mit Fluss und Bächen.
Forstwirtschaft.
Weinbau: Elsässische Weinstrasse.
Obstbaumgärten.
2 Weinpfade.
Wochenmarkt Montags und Freitags Morgen.
Kinderfastnacht : Februar.
Sommerfest: Mitte Juni.
Feuerwerk und Beleuchtung des Schloss: 13 Juli.
Gemeindefest am 14. und 15. Juli und den 2 folgenden Sonntagen.
Jagd, Angeln, Fußwanderungen.
Zelten. Feriendorf.
Traditionelles Handwerk.
Fremdenverkehrsamt : 39 rue du général de Gaulle
68240 KAYSERSBERG
Telefon : + 33 3 89 78 22 78 - Fax : + 33 3 89 78 27 44.
E- mail: info@kaysersberg.com
Weihnacht- und Jahresendeveranstaltungen :
Sie werden bitte alle Infos unter www.alsace-noel.com finden.