Der Historiker
Eguisheim war seit der Vorgeschichte ständig bewohnt . 
Der ursprüngliche Name des Dorfes " Egenesheim " im 10. Jahrhundert, bedeutet " Heim von Egino ", germanischer Vorname.
Die Grafen der Nordgau, die mächtigste Familie Elsass in den 11. und 12. Jahrhunderten, trugen diesen Namen seit dem 11. Jahrhundert.
Sie wohnten in den 3 Schlössern von " Hoh-Eguisheim ", die auf einer angrenzenden Bergspitze das Dorf und das elsässische Flachland überragten.
Die Einteilung des Schlosses in 3 unabhängige Einheiten, von der jede einen eigenen Bergfried hatte, erklärt sich durch die Familienaufteilungen, die in den 12. und 13. Jahrhunderten stattfanden.
Der aus dieser Familie abstammende Papst, Leo IX, kam dort zur Welt.
Dank der Großzügigkeit der Grafen von Eguisheim besaßen mehrere elsässische Klöster Güter im Dorf, das damals schon für seine Weine berühmt war.
Die Bischöfe von Straßburg wurden 1225, nach dem Aussterben der Grafen von Eguisheim, Eigentümer der Ortschaft und ließen sie von einer Stadtmauer 1295 umgeben, danach machten sie aus dem Dorf eine Stadt, die bis zur Revolution ihr Eigentum blieb.
Ein achteckiges Schloss, das angeblich im 8. Jahrhundert gebaut sein sollte, das jedoch nach seinem gegenwärtigen Zustand erst aus dem 13. Jahrhundert stammt, befindet sich im Zentrum der Stadt.
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Der Wanderer
Malerisches Dorf mit zahlreichen Anreizen.
Der älteste im Elsass gefundene Menschenschädel, (z. Z. im Unterlinden Museum in Colmar verwahrt) sowie andere Funde aus der frühen Steinzeit wurden während der Ausgrabungen im Ortsteil " Bühl " entdeckt.
In den drei Schlössern von Eguisheim gibt es Überreste der Bewohner aus dem späten Neolithikum und ehemalige römische Festungen.
Eine frühgeschichtliche Totenstadt ist dort ebenfalls lokalisiert worden.
Überreste einer römischen Heerstrasse und eines Lagers am Eingang der Stadt.
Sarkophage, Zeugen merowingischer und karolingischer Gräber.
Sehr malerische und gut erhaltene Winzerkleinstadt, die in 3 konzentrischen Kreisen um das Schloss gebaut wurde. Das alte malerische Dorf befindet sich ihrer Mitte. .
Überreste der Festigungen. Die Ruinen des achteckigen Schlosses mit seiner Einfriedung; Wall des 13. Jahrhunderts, Unterkünfte aus dem 15. Jahrhundert; im Zentrum die neoromanische Sankt Leo Kapelle, 1894.
Das Dorf verbirgt zahlreiche alte Zehnerhöfe der Abteien von Murbach, 1590, von Eschau, 1581, von Pairis, von den Unterlinden.
Zahlreiche und schöne Winzerhäuser aus den 16. und 17. Jahrhunderten, einige Fachwerkhäuser, dazu schmücken noch andere Steinhäuser das Dorf.
Sind auch zu sehen: das alte Wirtshaus " Zum Weißen Pferd " von 1613, der Muttergottes-Springbrunnen von 1542, ein anderer Springbrunnen von 1557, der Springbrunnen in der Monseigneur Stumpfstraße, die Sankt Petrus- und Paulus Kirche von 1807 mit einem seitlichen gotischen Kirchturm, in dem noch das alte Kirchenportal erhalten ist (es wird 1235 angenommen), im romanischen Giebelfeld : Christus zwischen Petrus und Paulus sowie weisen und irren Jungfrauen.
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Verschiedenes-Infos
Höhe 210m. 1548 Einwohner. Blumiges Dorf **** 2003.
Etliche Sehenswürdigkeit im sehr geschmückten Dorf.
Weinbau : Elsässische Weinstrasse.
Zahlreiche Winzerkeller mit Weinprobe.
Besonders dynamische Winzergenossenschaft .
Getreide, Obstbaumgärten.
Vorführung des neuen Wein am letzten Samstag und Sonntag im März.
Kirchweih am Sankt Petrus und Paulus am 19. April und 20. Juni.
Winzerfest oder "S'Wenzerfàscht" am 4. Wochenende im August , Samstags von 15:00 bis 01:00 Uhr und Sonntags von 10:00 bis 22:00. Zutritt: 5 für Erwachsene ab 15 Jahre.
Sogenannte " 3 Schlösserstrasse ".
Camping und Zelten.
Traditionelles Handwerk.
Besichtigungsfahrten im Touristenzügle mit Erläuterungen: Rundfahrt : Altstadt und Anbaugebiet der Edelweine. Telefon : + 33 3 89 73 74 24, Fax :+ 33 3 89 73 32 94.
Fremdenverkehrsamt : Telefon : + 33 3 89 23 40 33, Fax :+ 33 3 89 41 86 20.
E-mail : ot.eguisheim@calixo.net
Weihnacht- und Jahresendeveranstaltungen :
Sie werden bitte alle Infos unter www.alsace-noel.com finden.
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