Die heilige von Karl des Dicken verstossene Richardis, gründete dort eine Abtei Anfang des 9. Jahrhunderts. Sie war direkt von der päpstlichen Kurie abhängig und hatte beachtenswerte Vorzugsrechte. Die Äbtissin war gleichzeitig Fürstin des Heiligen Romanischen Reichs.
Die um die Abtei gebildete Stadt wurde als Lehensgut von der Äbtissin der einflussreichen elsässischen Familie " Andlau " gegeben, die dort ein Schloss erbaute. Später erbten die " Andlauer " das Schloss " Spesburg ".
Das malerische Dorf birgt zahlreiche und schöne elsässische Fachwerkhäuser, mit Erkern, spitzen Giebeln und Wappen der Berufsverbände, einige davon befinden sich in den Fassaden. Von den alten Festungen, existieren noch Reste der Umfriedung und 2 Türme aus dem 15. Jahrhundert.
Sie können dort ebenfalls betrachten : - Die Ruinen des Schlosses " Hoch Andlau " aus den 13. und 14. Jahrhunderten mit ihren vieleckigen Festungen, ihren beiden zylinderförmigen Bergfrieden, spitzbögigen Türen und Fenstern, dem rechteckigen Hühnerhof, den runden Türmen aus den 15. und 16. Jahrhunderten, einem Tor aus dem 16. Jahrhundert, einem quadratischen Bergfried, einem Hauptgebäude und einem gotischen Komplex.
- das ehemalige Hotel von Andlau aus dem 16. Jahrhundert und das Haus auf der Hauptstraße Nr. 15 sind im Renaissancestil mit ihren beiden Erkern und Balustraden aus dem 17. Jahrhundert, sind ebenfalls einen Umweg wert sowie das Krankenhaus " Stoltz-Grimm ": mit seinem Eingangstor und seiner Treppe. Auch einige domherrliche Häuser, eins davon mit romanischen Arkaden und andere sind aus dem 18. Jahrhundert. Noch ein elsässisches Haus in der Doktor Stoltz Strasse Nr. 17, die " Kaserne " genannt, mit einer Tür zum Hof, von 1576, und ein anderes Haus am Kirchenplatz Nr. 4.
Auch die ehemalige Kommandantur der teutonischen Ritter aus dem 18. Jahrhundert mit ihrer von Bagnato gezeichneten Kapelle, die noch Grabsteine birgt.
Der gotische Brunnen der Heiligen Richardis aus dem 16. Jahrhundert.
Der Springbrunnen der Heiligen Richardis mit der im 19. Jahrhundert von Ph. Grass realisierten Statue.
Die Abteikirche der Heiligen Richardis: Fassade und Chor aus dem 12. Jahrhundert, das gotische Kirchenschiff von 1698 bis 1702, das westliches Massiv aus dem 12. Jahrhundert im reichen romanischen Dekor, besonders mit einem wundervoll verzierten Fries, das gemeißelte Tympanon und das Portal, der vieleckige Turm mit seinen Stockwerken und seiner Haubekuppel aus dem 18. Jahrhundert, der Chorraum aus dem 15. Jahrhundert, das Querschiff aus dem 12. Jahrhundert, die Seitenschiffe und Tribünen aus dem 17. Jahrhundert, die spitzböigen Gewölbe und die Krypta aus dem 11. Jahrhundert mit dem Sarkophag der Heiligen Richardis, der gegen 1400 sehr verändert wurde, das Chorgestühl mit Familienwappen, eine aus Holz geschnitzte Muttergottes aus dem 15. Jahrhundert und eine aus Stein gemetzte Bärin uralter Ausführung und die barocke Kanzel um 1700.
Die Kirche Sankt André aus dem 18. Jahrhundert mit ihrem Kirchturm aus dem 15. Jahrhundert und ihren Fresken aus den 14. und 15. Jahrhunderten.
Die ehemalige Kirche Sankt Sebastian und Fabian (in der jetzt eine Gemeindeschule ist) aus dem 17. Jahrhundert.
Höhe 245 m . 1620 Einwohner.
Mit Blumen geschmücktes Dorf ** 2003.
Sommerluftkurort am Fuß der Vogesen mit dem Andlauer Wald und dem Tal dem Bach AndIau, das zahlreiche malerische Gegenden und Spaziergansgmöglichkeiten bietet : Wege sind vom Klub Vosgien bezeichnet.
Durchgang des GR5.
Weinbau: Elsässische Weinstrasse.
Winzergenossenschaftskeller, Branntweine.
Gastronomische Spezialitäten.
Sehenswertes Dorf.
Steinbrüche.
Forstbetrieb, Obstbaumgärten,
Weiden.
Rinderzucht.
Wochenmarkt : jeden Mittwoch.
Kommunalfest am letzten Sonntag im Juni oder am 1. Sonntag im Juli. Kirchweih am 18. September.
Jagd, Angeln.
Ferienquartiere.
Fremdenverkehrsamt : Telefon + 33 3 88 08 22 57 - Fax + 33 3 88 08 42 22.
E-mail : otandlau@netcourrier.com
Weihnacht- und Jahresendeveranstaltungen :
Sie werden bitte alle Infos unter www.alsace-noel.com finden.