Der berühmte Hansi kommt am 23. Februar 1873, in Colmar, das heißt im deutschem Elsaß, zur Welt.
Ab dem Alter von 10 Jahren, gezwungen, die Reichsschule zu besuchen, läßt sich der Junge wegen seines Geschmackes für die Zeichnung und seines kritischen Geistes bemerken, die ihn sich der Disziplin zu fügen hindern, und aus ihm einen schlechten Schüler machen. Um die Kunstakademie von Lyon besuchen zu können, orientiert er sich in die Richtung einer Karriere als technischer Zeichner. Während er vorgezogen hätte, sich der Gravur zu widmen, arbeitet er notgedrungen als Zeichner in der Textilindustrie von Cernay, Mulhouse, dann Logelbach. Parallel setzt er fort, seine Technik der Malerei zu verbessern und übt den Kupferstich und das Aquarell aus. In dieser Epoche sind die ersten Postkarten in Österreich und in Deutschland in Verkehr gesetzt, bevor in Frankreich zu erscheinen. Gegen 1896, entdeckt Colmar dieses neue Verbindungsmittel. Ab dem folgenden Jahr, Jean-Jacques Waltz, mittels des Herausgebers E X. Sailé veröffentlicht seine erste Postkarte: " Colmar und seine Ebene " Um seine Aquarellen in einer Serie von Abbildungen der Ortschaft Turckheim bekannt zu machen. Zwei seiner Freunde führen ihn in einen Kreis von Strassburger Künstlern ein und er nimmt seit dem an verschiedenen Äußerungen an den Seiten von Elsässern teil, so wie Bartholdi, Spindler, Schnug, Lou, Hornecker... Jean Jacques Waltz beginnt erkannt zu sein.
1907 veröffentlicht er unter dem Pseudonym von Hansi, eine Reihe von Bildtafeln in einer Sammlung, die " Vogesenbilder " , die einen echten Erfolg trifft. Er verwirklicht beim Herausgeber Max Wettig mehrere Reihen von Karten, aus Aquarellen gezogen, die Landschaften darstellen. Er veröffentlicht bis zu 1914 mehrere literarische Werke (darunter der sehr bekannte " Professor Knatschke ") in einem antigermanischer Satiren Geist. In dem Verlag " La Cigogne " erscheinen zahlreiche von Hansi unterschriebene Karten , die liebliche elsässische Kinder in zauberhafter und bukolischer Umfassung vertreten. Er wird dank diesem grafischen Ausdruckmittels , einen der Symbolen des elsässischen Widerstandes gegen Deutschland. Seine satirische Ader kostet ihm mehrere Verurteilungen vor den deutschen Gerichten.
1914 verpflichtet sich Hansi der französischen Armee und man findet ihn wieder, in Uniform fotografiert, auf mehreren Postkarten. Nach dem Krieg veröffentlicht er eine große Zahl illustrierter Bücher, die nicht mehr denselben Erfolg treffen. Einige Illustrationen sind in Form von Postkarten reproduziert. Er zeichnet auch Anschläge für die Eisenbahnen von Elsaß und von Lothringen, in vier Postkarten wiederherausgegeben. 1923 folgt Jean Jacques Waltz seinem Vater zu der Stellung als Konservator des Unterlinden Museums in Colmar und arbeitet an der heraldischen Kunst. Zwischen 1923 und 1933 " bestellen ihm die " Mines de Potasse d'Alsace " Werbekarten, die vom Braun Verlag in Mulhouse Dornach herausgegeben sind. Hansi legt also seine Talente von Zeichner im Dienst der Werbung bei. Aber der zweite Weltkrieg beginnt. Hansi, von jetzt an wie Zugpferd des antigermanischen Kampfes erkannt und dessen Karten die Ideen durch Deutschland und ganz Frankreich populär gemacht haben, muss nach Agen flüchten. Nach einer langen Rundreise, erkrankt, geschwächt und demoralisiert, wandert Hansi in die Schweiz aus. 1946 findet er endlich seine Heimatstadt Colmar wieder. Er veröffentlicht noch Speisekarten, illustrierte Bücher und einige Karten.
 Am 10. Juni 1951, nach einer dreijährigen Krankeit, stirbt Jean Jacques Waltz in Colmar im Alter von 78 Jahren. Der Künstler läßt seinem Land einen riesengroßen künstlerischen und kulturellen Erben. Fruchtbarer Schöpfer, hat er zahlreiche Motive von Geschirr, Kirchenfenstern, Puppen, Anschlägen, Handelsetiketten, Ex-libris, Speisekarten, Programmen, Büchern und fast 400 Postkarten gezeichnet. Stecher in Radierung, Aquarellmaler, Volksbilderhändler, Schriftsteller, Historiker, hat Hansi seine Zeit von einem unbestreitbaren Talent bezeichnen können. (nach Liliane Lardanchet)
|