Gueberschwihr

Der Historiker

" Waranangus " ist bekannt seit 728 und wurde danach "Gebliswilre " oder " Farm von Gabilo " im 12. Jahrhundert. Eigentum der Grafen von Eguisheim, danach der Bischöfe von Straßburg.
Sein mit Festungen umgebener Friedhof wurde 1298 vernichtet und das Dorf selbst bekam  erst später Festungen.
Die Schlösser " Mittelburg " und " Nortgasse ", beide im Dorf, sowie " Hertenberg " und " Niederwiller ", nahe des Dorfes, beherbergten mehrere Adelsfamilien.
Erst im 16. Jahrhundert, nach Bränden während der Kriege von 1338 und 1445, erlangte Gueberschwihr,  Dank des Weinbaus, seinen Wohlstand.

Der Wanderer

Das alte Dorf Gueberschwihr  birgt zahlreiche Überreste.
Zufluchtsstellen unter dem Felsen der Heidenhöhle; zwei Landeinfriedungen im benachbarten Wald.
Die Wohnstätte von " La Tène ". Entdeckung römischer Münzen. Merowingische, teilweise erhaltene Sarkophage befinden sich in der Trockenmauer hinter der Kirche sowie Überreste der alten romanischen Kirche.
Das mit Festungen umgebene Dorf und seine Umgebung hat zahlreiche Winzerhäuser aus den  16. bis 18. Jahrhunderten, Fachwerk- und Steinhäuser, die die ehemaligen Schlösser von " Nortgasse " und " Mittelburg " umschließen. Eine alte Tür von 1619 am Kirchenplatz . Die Eingangstür und die Tür des Treppentürmchens, 11, rue Haute. Das Flachrelief der Fassade der Nordstraße, Nr. 27,  und andere zahlreiche Skulpturen aus der Renaissance .
Die Brücke, 1538, vor der Kirche mit ihren Überresten der Friedhofsfestungen.
Die romanische Kirche, um etwa 1130 , wurde 1835 vernichtet.
Die neue Kirche wurde so schlecht gebaut , dass man sie niederreißen und bereits ab 1878 wieder aufbauen musste !
Jedoch wurde der schöne romanische Kirchturm glücklicherweise erhalten.
Westlich oberhalb des Dorfes befindet sich das Kloster Sankt Marcus im Wald. Es wurde im 7. Jahrhundert für die Benediktiner gebaut, und z.Z. leben die Sankt Joseph Nonnen darin.
Außer dem Portal von 1762, besteht das Kloster aus neuzeitlichen Gebäuden,

Verschiedenes-Infos

Höhe 260 M. ü.M. . 816 Einwohner. Blumiges Dorf ** 2003.
Wald.
Weinbau : Elsässische Weinstrasse.
Dynamische Winzergenossenschaft .
Gartenbau, Baumschulen.
Landwirtschaftliche Genossenschaft.
Getreide. Rinder-, Schweinzucht.
Kirchweih am 27. Juli.
Gemeindefest am 3. Samstag und Sonntag im August, oder "Dorf - un Kallerfàscht"
Samstags von 16:00 bis 02:00 Uhr, Sonntags von 10:00 bis 24:00 Uhr. 
Eintrittgebühr : Samstags 5,30 € für die älter als 14 Jahren und Sonntags 4,50 €

Weihnacht- und Jahresendeveranstaltungen :
Sie werden bitte alle Infos unter
www.alsace-noel.com finden.